10. August 2012

Gemeindeblatt-Arikel 10. August 2012

Die Dorfliste blogt


Die Dorfliste ist seit einigen Wochen wieder online und hat nun ihren eigenen Blog: www.dorflistekalterncaldaro.blogspot.it
Das Internet ist in der öffentlichen politischen Diskussion nicht mehr wegzudenken und inzwischen sind es nicht nur junge Menschen, die es als primäres Informations- und Kommunikationsmittel nutzen. Gedruckte Medien, wie Zeitungen, aber auch Fernsehen und Radio im herkömmlichen Sinne werden dadurch immer mehr in den Hintergrund gedrängt: man liest und hört online.
Nachdem die Dorfliste bereits zum Gemeinderatswahlkampf 2000 einen eigenen Internetauftritt hatte, haben wir die letzten Jahre die gemeinsame Internetplattform der Bürgerlisten-Liste Civiche genutzt. Dort konnten sich Interessierte über unsere Dorfpolitik informieren. Seit wenigen Wochen haben wir nun wieder unsere eigene selbstständige Internetpräsenz.
Unter www.dorflistekalterncaldaro.blogspot.it können Sie jederzeit unsere Gemeindeblattartikel, noch bevor Sie im Gemeindeblatt erscheinen, unsere Kommentare zur aktuellen Dorfpolitik, Pressemitteilungen und anderes mehr lesen. Was aber noch wichtiger ist, Sie können auch direkt über unseren Blog mit uns in Verbindung treten, Anregungen und Kritik los werden. Mit diesem Blog ist es uns und Ihnen noch besser möglich direkt und in Echtzeit miteinander zu diskutieren, Ideen, Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, neue Themen aufzugreifen und das Dorf mitzugestalten. Dies geschieht alles öffentlich. Alle Einträge können kommentiert werden, diese werden von uns moderiert und dann freigestellt.
Der Blog wird von uns selbst betreut und aktualisiert und soll in nächster Zukunft ausgebaut werden. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim „jungen Sympathisanten“ bedanken der uns bei der Entstehung dieses Blogs unterstützt und tatkräftig geholfen hat.

Notiziario Comunale 10 Agosto 2012

l blog della Dorfliste

Da poche settimane la Dorfliste è di nuovo online e dispone di un proprio blog.
Nella discussione politica lInternet è diventato uno strumento irrinunciabile ed oggigiorno non é più usato solamente da persone giovani per accedere a informazioni e come mezzo di comunicazione. La carta stampata come quotidiani ma anche la TV e la radio non rappresentano più le fonti di informazione principali: si legge e si ascolta online.
La Dorfliste giá in campagna elettorale comunale del 2000 disponeva di una propria pagina Web e nel corso degli ultimi anni abbiamo usufruito di una piattaforma internet insieme ad altre liste civiche. Lì tutti gli interessati potevano tenersi informati sulla nostra politica comunale. Da poche settimane disponiamo nuovamente di una propria presenza in internet.
All’indirizzo www.dorflistekalterncaldaro.blogspot.it in qualsiasi momento sono disponibili i nostri articoli del Gemeindeblatt e del notiziario comunale nonché i nostri commenti all’attuale politica, comunicati stampa ed altro. M la novitá più significativa, é che ogni persona ora può mettersi in contatto con noi, inviarci suggerimenti e critiche. Con questo blog è reso più facile sia a Voi che a noi confrontarci in tempo reale per discutere, per scambiarci opinioni, idee e pensieri e di formulare argomenti nuovi per collaborare alla cosa pubblica del nostro paese. Tutto questo è pubblico, le nostre pubblicazioni possono essere commentati, che una volta da noi vistati saranno rese pubbliche.
Il blog è gestito e attualizzato da noi stessi e in un prossimo futuro sarà anche ampliato. Qui vorremmo ringraziare cordialmente il nostro giovane simpatizzante che ha creato il blog e ci ha sostenuti notevolmente nella sua realizzazione.

1. August 2012

Gemeindeblatt-Artikel 3. August 2012


Halbzeit
Für uns ist’s die Zeit, Rück- und Vorschau zu halten. Richtig: Es ist quasi Halbzeit dieser Amtsperiode, in gut zweieinhalb Jahren sind wieder Gemeindewahlen. Bisher haben wir knapp 30 Interpellationen und um die 15 Beschlussanträge eingebracht. Davon wurde Einiges von Erfolg gekrönt und mehrere unserer Anstöße sind auf fruchtbaren Boden gefallen. Dabei ist unser Einfluss oft indirekt. Durch unsere wöchentlichen Gemeindeblattartikel, die sehr viel gelesen werden, kann Druck auf die Verwaltung ausgeübt werden. Dies hat zum Beispiel das Thema Bibliotheksneubau gezeigt. Einige gezielte Artikel dazu haben das vergessene Thema wieder in den Mittelpunkt gestellt und nun scheint es endlich eine Lösung dafür zu geben. Unsere Hauptthemen waren die geplanten Trainingsplätze für einen privaten Fußballverein in unserem Wald, der Ausbau mit Errichtung einer langen Galerie entlang des Tumortales auf der Mendelpassstraße, das neue öffentliche Verkehrskonzept für das Überetsch und „unser altes Sorgenkind“ das Lido. Wenn das Gespenst Trainingsplätze auch hauptsächlich auf Wunsch des FC-Südtirol von Kaltern abgezogen ist, so haben wir bei den anderen Themen doch noch einige Kämpfe auszufechten. Bei der Überbauung des Tumortales hoffen wir, so komisch es auch klingen mag, auf eine positive Auswirkung der Finanzkrise. Die Sicherung der Mendelpassstraße wäre nämlich auch günstiger und mit weniger Schadensauswirkung auf die Umwelt zu haben. Unsere klare Haltung zu den geplanten Neuerungen im Nahverkehrssystem ist bekannt: Ein Metrobus kann und darf nur eine Übergangslösung darstellen, wir wollen in absehbarer Zeit ein schienengebundenes Verkehrsmittel nach Bozen.
Ein über die Amtsperiode hinausgehendes Sorgenkind ist das Lido am See. Pünktlich jedes Jahr treten Bauschäden zutage, die einzigen, die davon profitieren, sind die Anwälte der Gemeinde und der belangten Unternehmen.

Notiziario comunale del 3 agosto 2012


Primo tempo

Nel mese di agosto non sarà convocato il consiglio comunale. Nessun problema, decisioni importanti comunque vengono presi sempre dalla giunta e i suoi membri governano a proprio piacimento. Per un mese non devono rispondere alle domande scomode di un’opposizione che chiede sempre delucidazioni sugli operati e su tutto quello non fatto. Per noi però è il momento per fare una retrospettiva e programmi per il futuro. Giusto: siamo quasi a metà legislatura. Tra due anni e mezzo ci saranno nuovamente elezioni comunali. Finora abbiamo presentato una trentina di interpellanze e una quindicina di mozioni. Di questi alcuni sono stati anche coronati dal successo e qualche seme ha trovato anche del terreno fertile. Tra questi sicuramente la progettata biblioteca nuova, dopo diversi nostri articoli in questa rubrica, letta da tanti, il tema é tornata all'attenzione di chi decide. I nostri temi più importanti erano i progettati campi di allenamento per una squadra di calcio privata nel nostro bosco, l’ampliamento con costruzione di una galleria lungo le roccette sulla strada per il passo della Mendola, un nuovo concetto di traffico pubblico per Bolzano oltre al perenne problema con il Lido al lago. Anche se il fantasma dei campi da calcio è sparito a causa della volontà della stessa associazione sportiva, per la costruzione lungo le roccette speriamo che la crisi finanziaria in questo caso abbia delle conseguenze positive. La sicurezza della strada per la Mendola la si può avere anche a meno e con un minor impatto ambientale. La nostra posizione chiara nei confronti delle intenzioni di introdurre metrobus per collegare Caldaro aBolzano è nota, può e deve rappresentare solo una soluzione intermedia noi chiediamo un collegamento su rotaia entro un termine accettabile. Un problema continuo è il Lido al lago. Ogni anno si presentano nuovi problemi nella costruzione e gli unici a guadagnarci sono gli avvocati del comune e delle imprese querelate.

23. Juli 2012

Gemeindeblatt-Artikel 27. Juli 2012


Der Metrobus - ein vorprogrammierter Flop!

Die Landesregierung hat sich leider für den Bus entschieden - gegen den vorherrschenden Wunsch der Überetscher Bevölkerung nach einer modernen Bahnverbindung zur Landeshauptstadt.
Am Ende wurden all unsere sachlich vorgetragenen Argumente ignoriert.
Bei der Diskussion haben wir nochmals klargestellt: nur eine Bahnverbindung stellt für uns eine zukunftsweisende und erfolgversprechende Lösung des Verkehrsproblems zwischen Kaltern und Bozen dar. Das Argument der angeblich höheren Kosten dafür können wir aus zwei Gründen nicht gelten lassen. Erstens fehlt bis heute eine genaue Studie zu einer Bahnverbindung - die genauen Kosten sind daher nicht bekannt. Zweitens wäre auch eine zunächst teurer erscheinende Lösung gerechtfertigt, da sie mit Sicherheit den gewünschten Erfolg bringt. Eine Zugverbindung ist schneller, bequemer und profitiert vom sogenannten Schienenbonus. Das heißt: schienengebundene Verkehrsmittel sind allen Menschen generell sympathischer als Busse. Dies gilt hier bei uns im Überetsch noch viel mehr, da sich viele Menschen noch mit der Überetscherbahn verbunden fühlen.
Zudem kann ein Metrobus, wie er beispielsweise in Nantes zum Einsatz kommt, nur funktionieren, wenn er auf der gesamten Strecke nach Bozen auf Vorzugspuren fahren kann. Abgesehen vom schlechten Image, den Busse im öffentlichen Nahverkehr haben, sehen wir darin einen der Hauptkritikpunkte an der von der Landesregierung diktierten „Lösung“.
Bei der Vorstellung des Konzeptes durch einen Landesbeamten wurde recht bald klar, dass keineswegs daran gedacht wird, diese Vorzugsspuren durchgehend umzusetzen. Nur in den Problemzonen, wie zum Beispiel für Kreuzungsbereiche, sollen sie gebaut werden. Für den Rest der Strecke werden sich diese Busse die normale Straße mit dem restlichen Verkehr im täglichen Stau teilen müssen.
Somit ist der Flop des Metrobusses vorprogrammiert!

Harald Weis – Irene Hell – Heidi Egger
www.dorflistekalterncaldaro.blogspot.it

Notiziario Comunale 27 luglio 2012


Il metrobus – un fiasco programmato!

La Giunta provinciale purtroppo ha optato per un bus – contro la volontà preminente della popolazione dell’Oltradige che chiede un collegamento ferroviario moderno per Bolzano. Alla fin fine tutti i nostri argomenti presentati in forma oggettiva sono stati ignorati.
Durante la discussione abbiamo ancora una volta chiarito: solo un collegamento su rotaia rappresenta per noi una soluzione del problema del traffico tra Caldaro e Bolzano che potrà avere successo. L’argomento dei costi più alti non lo possiamo condividere per due motivi. Per primo fino ad oggi manca uno studio esatto su un collegamento ferroviario – perciò i costi esatti non sono disponibili. In secondo luogo anche una spesa maggiore all’inizio sarebbe giustificata da un maggiore successo. Un collegamento ferroviario è più veloce, più comodo e gode del bonus rotaia. Significa: collegamenti su rotaia generalmente sono più simpatici alle persone che non viaggiare su un autobus. Questo argomento vale soprattutto per l’Oltradige dove tante persone hanno ancora un legame con il nostro vecchio trenino. Inoltre un metrobus, come viaggia per esempio a Nantes, può funzionare soltanto se ha una corsia riservata per tutto il tragitto fino a Bolzano. A parte l’immagine negativa di cui sono affetti gli autobus nel traffico pubblico, vediamo in questo il punto più critico nella “soluzione” dettata dalla Giunta provinciale.
Durante la presentazione del concetto da parte di un funzionario provinciale è risultato chiaro che non si pensa assolutamente di realizzare questa corsia preferenziale ininterrotta. Sarà costruita solo in punti nevralgici presso incroci. Per il resto del tragitto, gli autobus dovranno dividersi la strada e gli ingorghi con gli altri veicoli.
Così il fiasco del metrobus è programmato!
Irene Hell – Harald Weis –Heidi Egger
www.dorflistekalterncaldaro.blogspot.it

21. Juli 2012

Pressemitteilung - Comunicato stampa


Keine Einstimmigkeit für den Überetscher Metrobus im Kalterer Rat.
Auch die Dorfliste hat sich bei der Abstimmung zum Projekt „moderne Busverbindung“ enthalten, weil schrittweise aber sicher jeder Bezug auf ein schienengebundenes Verkehrsmittel aus den Akten verschwindet. Eine deutliche Verbesserung der Überetscher Verkehrssituation soll in ungefähr einem Jahr, pünktlich zum Wahlkampf für die Landtagswahlen, mit der Einsetzung der ersten Metrobusse folgen. Die Vertreterinnen der Dorfliste befürchten aber, dass damit das Thema Überetscherbahn für lange Zeit nicht mehr Gegenstand politischer Verhandlungen und Entscheidungen sein wird.

Non c’è unanimità per il metrobus dell’Oltradige.
Anche la Dorfliste in merito al progetto collegamento con autobus moderni, si è astenuta perché passo per passo scompare dagli atti ogni riferimento ad un mezzo pubblico su rotaia. Un miglioramento della situazione del traffico in Oltradige avverrà tra circa un anno con l’introduzione dei metrobus, puntuale durante la campagna elettorale per le provinciali. I rappresentanti della Dorfliste temono però che una volta passate le elezioni il tema del trenino per l’Oltradige non sarà più oggetto di trattative e decisioni politiche per lungo tempo.