18. Oktober 2013

Gemeindeblatt-Artikel 4.Oktober 2013


Sie kommen, die Gassiautomaten und vielleicht sogar irgendwann die ersehnte Tram


Momentan schenken wir einen Teil unserer Aufmerksamkeit den Vierbeinern. Bereits vor drei Jahren hatten wir der Verwaltung vorgeschlagen, in der Nähe des Dorfzentrums eine Hundewiese auszuweisen und Gassiautomaten aufzustellen. Denn es gibt unter unseren Mitbürgern und –bürgerinnen sowie den Kalterer Gästen auch viele Tierfreunde. Die allermeisten davon halten sich auch penibel an die Verordnung, wie und wo Hunde gehalten und geführt werden dürfen. Nur, die Natur lässt sich nicht immer in Verordnungen zwängen. Darum wollten wir, dass Gassiautomaten aufgestellt werden. Nix da, brauchen wir nicht, hieß es von der Mehrheit im Oktober 2010. Jetzt erfahren wir, dass der Ausschuss beschlossen hat, einige Gassiautomaten anzukaufen und aufzustellen, zwar nicht im Zentrum (warum eigentlich nicht?) aber auf Kalterer Gemeindegebiet. Besser spät als nie, meinen wir. Vielleicht kommt dann auch irgendwann die Hundewiese, die unseres Erachtens für eine tiergerechte Haltung dringend notwendig wäre.

Das Land Südtirol will die Bevölkerung in ein europäisches Konsultationsverfahren zur strategischen Entwicklung für die nächsten Jahre einbeziehen. Wir haben diesen Anstoß aufgegriffen und den Kalterer Rat aufgefordert, sich für ein zeitgemäßes und schienengebundenes Verkehrsmittel auch in diesem Rahmen einzusetzen. Das stellt sicher nicht den entscheidenden Schritt dar, aber schaden tut’s sicher auch nicht. Der Rat hat diesen unseren Vorschlag einstimmig angenommen. Denn derzeit ist keine bemerkenswerte Verbesserung im öffentlichen Nahverkehr zu sehen: Schülerinnen und Schüler bleiben an der Haltestelle zurück, weil die Busse schon überfüllt ankommen, die kurze Vorzugsspur an der Bozner Einfahrt bringt wenig Zeiteinsparung und die Abendbusse von Kaltern nach Bozen fahren über das Krankenhaus, obwohl da weder Besuchs- noch Visitenzeiten sind und niemand diese Haltestelle beansprucht.
Irene Hell – Harald Weis – Heidi Egger

Articolo notiziario comunale 4 ottobre 2013


Arrivano i distributori di sacchetti e palette per raccogliere i bisognini dei cani e forse un giorno anche il tram per l’Oltradige


Attualmente dedichiamo parte della nostra attenzione ai quadrupedi. Già tre anni fa abbiamo proposto all’amministrazione di individuare in vicinanza del centro del paese un prato dove poter lasciare liberi i cani e di installare dei distributori di sacchetti e palette. Ci sono parecchi concittadini e ospiti di Caldaro che tengono animali come loro amici. La maggior parte di loro tiene il loro miglior amico secondo il regolamento comunale, che prescrive esattamente dove e come condurre i cani. Solo la natura non sempre rispetta i limiti di un regolamento, perciò avevamo chiesto i distributori succitati. Nada, non ci servono, era la risposta della maggioranza in autunno del 2010. Ora apprendiamo che la giunta comunale ha deciso di acquistarne e installarli non in centro (e perché non in centro?) ma comunque sul territorio comunale. Meglio tardi che mai, vorremo pensare. Forse un giorno sarà destinato ai miglior amici dell’uomo anche un prato, che secondo noi sarebbe necessario per un trattamento rispettoso degli animali.
La Provincia ha deciso di coinvolgere la cittadinanza altoatesina in un procedimento consultivo per lo sviluppo strategico europeo per i prossimi anni. Abbiamo accolto lo stimolo e invitato il consiglio di far presente in questo contesto che l’Oltradige chiede un mezzo pubblico moderno su rotaia. Il consiglio ha approvato questa nostra mozione all’unanimità. Attualmente purtroppo non è visibile un grande miglioramento nel collegamento con mezzi pubblici: scolare e scolari spesso rimangono a terra, perché gli autobus arrivano già strapieni alle fermate, la breve corsia preferenziale alle porte di Bolzano comporta poco risparmio di tempo, ma gli autobus serali da Caldaro a Bolzano raggiungono l’ospedale, anche se a quell’ora non si possono fare visite e quella fermata non viene sfruttata da nessuno.
Irene Hell – Harald Weis – Heidi Egger

Gemeindeblatt-Artikel 27.September 2013


Ein Leitbild für den Kalterer See


Als Dorfliste haben wir in der letzten Ratssitzung dem Gemeinderat vorgeschlagen eine Arbeitsgruppe mit der Ausarbeitung einer umfassenden Verordnung zum Kalterer See einzusetzen. Unser Vorschlag wurde zwar nicht angenommen, aber die Arbeitsgruppe eingesetzt. Das ist pure Parteipolitik, wichtig aber ist der Wille etwas zu tun. Es ist uns gelungen, dass neben Vertretern der Badebetriebe, der Ordnungskräfte u.a. auch Walter Andreaus von der Verbraucherzentrale Teil der Arbeitsgruppe wird. Nicht nur wegen des objektiven Blickes von außen, sondern auch als Fürsprecher für die Belange und Wünsche der Badegäste. Auch eine Vertreterin der Dorfliste ist in der Arbeitsgruppe. Wünschenswert wäre eine Regelung für Badegäste, die es ermöglicht , dass diese auch ohne Gefahr über den See schwimmen dürfen, dass die schnellen Kitefahrer nur mehr begrenzt und mit Abstand zu den Badebereichen ihren Sport ausführen dürfen, dass die bereits festgelegten freien unentgeltlichen Zugänge zum See endlich auch funktionieren usw. Ein wichtiges Thema, das behandelt werden sollte, ist unseres Erachtens auch die intensive Landwirtschaft um den See.
Ausführlich und informativ war die Präsentation des Masterplanes zum Thema Glasfasernetz in Kaltern. Wir kennen das Thema aus den Medien, wo es nun, in Wahlkampfzeiten, gerne so dargestellt wird, als würden die Gemeinden ans Glasfasernetz angeschlossen und alle hätten dann, am liebsten schon ab morgen, ein superschnelles Internet. So einfach ist es leider nicht. Das Land finanziert die Hauptleitungen zu den einzelnen Gemeinden und übernimmt die Kosten für die Anbindung der öffentlichen Gebäude. Aber der ganze Rest – Grabungen, Rohre verlegen, Leitungen zu allen Haushalten ermöglichen usw. – geht zu Lasten der Gemeinde. In Kaltern würde das die Kleinigkeit von sechs Millionen € kosten. Welche Gemeinde hat in Zeiten wie diesen solche Summen zur Verfügung?
Heidi Egger - Irene Hell – Harald Weis

Articolo notiziario comunale 27 settembre 2013



Delle linee guida per il lago di Caldaro 


Delle linee guida per il lago di CaldaroCome Dorfliste abbiamo proposto al consiglio di istituire un gruppo di lavoro per l’elaborazione di un regolamento generale per il lago di Caldaro. La nostra mozione è stata respinta, ma il gruppo di lavoro è stato istituito. Questo è pura demagogia politica, ma importante è che c’è la buona volontà di fare qualcosa.  Siamo riusciti a far rappresentare nel gruppo di lavoro oltre ai rappresentanti delle stazioni balneari e le forze dell’ordine tra l’altro anche Walther Andreaus, capo dell’unione tutele consumatori. Non solo per la sua visione oggettiva da fuori, ma anche in qualità di portavoce degli auspici dei bagnanti.  Anche una rappresentante della Dorfliste ne fa parte. Auspichiamo che venga tenuto conto dei bagnanti, che possano attraversare il lago nuotando senza rincorrere pericoli, che i praticanti dello sport del kite lo esercitino solo lontano dalle zone di balneazione, che gli accessi liberi e gratuiti già decisi vengano finalmente resi possibili ecc. Un altro tema importante, che secondo noi dovrebbe essere affrontato, è l’agricoltura intensiva intorno al lago.
Molto informativo era la presentazione del piano master della rete di fibra ottica a Caldaro. Conosciamo l’argomento dai mass media, dove in tempi di campagna elettorale, volentieri viene presentato come progetto della Provincia che magari già domani collega i comuni alla rete di fibra ottica per garantire l’internet superveloce. Ma purtroppo non è così semplice. La Provincia finanzia le linee principali fino ai singoli comuni per collegare gli edifici pubblici. Ma tutto il resto – scavi, posa dei tubi, i collegamenti con la fibra ottica fino alle singole case private – grava sui comuni. A Caldaro tutto ciò verrà a costare la somma “minima” di sei milioni di euro. Quale comune ha a disposizione queste somme in tempi come questi?
Irene Hell – Heidi Egger - Harald Weis

18. September 2013

Gemeindeblatt-Artikel 20.September 2013

Auch Tiere haben ein Recht zu leben!


Jeder von uns hat sich schon über Hundekot, in den man getreten ist oder über Katzenkot im Garten aufgeregt. Meist verfliegt der Zorn rasch und beim nächsten süßen Kätzchen, das einem um die Beine streicht, ist er bestimmt vergessen.
Dies scheint aber nicht bei allen Zeitgenossen der Fall zu sein, und manche Menschen entwickeln einen regelrechten Tierhass. In extremen Fällen schrecken sie selbst vor der Tötung von Tieren nicht zurück. Dies geschieht oft heimtückisch durch Gift und die Tiere verenden meist elendiglich.
Dies passiert immer wieder leider auch in Kaltern. Nur selten werden solche Fälle allgemein bekannt, zu Anzeigen kommt es oft aus falscher Rücksicht nicht.
Aber was tun, wenn man so etwas beobachtet, ein durch Gift verendetes Tier findet oder es seinem vierbeinigen Freund selbst passiert?
Das italienische Recht ist dabei sehr streng und stuft die Tötung beziehungsweise Misshandlung von Tieren als Straftat ein. Besonders das Ausbringen von vergifteten Ködern kann mit einer Haftstrafe von sechs Monaten bis zu drei Jahren geahndet werden.
Der Eigentümer oder Finder des vergifteten Tieres ist gesetzlich verpflichtet Anzeige zu erstatten. Auch gegen Unbekannt. Eine solche Anzeige muss auch bei einem nicht tödlichen Giftanschlag gemacht werden. Der Tierarzt ist verpflichtet, den Kadaver zur Feststellung des verwendeten Giftes an die zuständige Gesundheitsbehörde zu übersenden.
Die Anzeige muss jede polizeiliche Dienststelle wie z.B. Carabinieri, Staatspolizei, Forstbeamte, Gemeindepolizei entgegennehmen.
Weiters ist es wichtig, den zuständigen Bürgermeister schriftlich über solche Vorkommnisse in Kenntnis zu setzten. Sie/Er ist die höchste Gesundheitsbehörde auf Gemeindeebene und für die Sicherheit ihrer Bürger und der Tiere verantwortlich. Dies ist aber auch wichtig, damit die Öffentlichkeit von solchen Gräueltaten erfährt.
Harald Weis – Irene Hell – Heidi Egger

Articolo notiziario comunale 20 settembre 2013


Tutti gli animali hanno diritto alla vita!


A ognuno di noi è già accaduto, di aver messo il piede in una cacca di cane oppure di trovare un mucchietto di un gatto nel giardino. Di solito la rabbia svanisce presto, al più tardi quando un dolce gattino ci struscia intorno alle gambe.
Non è così per tutti i concittadini e alcuni di loro sviluppano un vero e proprio odio. In casi estremi non esitano ad uccidere gli animali. Spesso succede in una forma perfida con veleno e gli animali muoiono miseramente.
Purtroppo succede anche a Caldaro e raramente vengono resi noti questi casi, forse per un falso riguardo non viene posta denuncia.
Ma cosa fare se si diventa testimone di una tale crudeltà oppure quando succede al proprio miglior amico?
Il diritto italiano è piuttosto chiaro e considera l’uccisione o il maltrattamento di un animale un reato. Soprattutto lo spargimento di un esca avvelenata può essere punito con l’arresto da sei mesi a tre anni.
Il proprietario di un animale avvelenato o chi lo trova è obbligato dalla legge a porre denuncia. Anche contro ignoti. Una tale denuncia deve essere esposta anche se l’attacco non ha esito letale. Il veterinario è tenuto a portare il cadavere all’autorità sanitaria per individuare il tipo di veleno impiegato.
La denuncia deve essere accolta da ogni stazione dei Carabinieri, dalla Polizia di Stato, dagli Ufficiali forestali, dai Vigili urbani.
È importante informare sui fatti per iscritto anche il Sindaco o la Sindaca in qualità di autorità superiore a livello comunale per la sanità pubblica e perciò responsabili per l’integrità delle persone e degli animali. Inoltre sarebbe importante che venga informata l’opinione pubblica su questi orrori per poterne discutere pubblicamente.

Irene Hell – Harald Weis –Heidi Egger

Gemeindeblatt-Artikel 13. September 2013


Unsere Beiträge im September


Nach der Sommerpause im August haben wir für die Septembersitzung des Gemeinderates wieder einige Beiträge vorbereitet. Haben auch Sie sich schon mal über die Höhe Ihrer Wasserrechnung gewundert? Wir schon, und wir haben nachgerechnet und verglichen. Mit unserer ersten Interpellation möchten wir darüber Auskunft erhalten, warum in Kaltern die Abwasserpreise fast doppelt so hoch sind wie beispielsweise in der Nachbargemeinde Eppan. Kostet dort ein Kubikmeter Abwasser 0,97 Euro, so schlägt dies bei uns mit sage und schreibe 1,7381 Euro zu Buche. In Zeiten, in denen viele jeden Euro zweimal umdrehen, sollte die Erklärung dafür schon sehr überzeugend sein!
Ende Juli wurde von der Landesregierung beschlossen, im Bereich Regionalentwicklung neue Wege zu beschreiten. „Regionale Entwicklungsstrategien 2014-2020“, so heißt das Dokument, mit dem unter größtmöglicher Einbindung der Bürgerinnen und Bürger versucht werden soll, die EU-Strukturfonds mit den Strategien der Landespolitik zu verbinden. Mit unserem Beschlussantrag regen wir die Verwaltung an, sich in das Konsultationsverfahren einzubringen und der Landesregierung einen Passus über ein zeitgemäßes, schienengebundenes, öffentliches Verkehrsmittel für das Überetsch zu unterbreiten.
Unser drittes Thema ist ein Beschlussvorschlag, bei dem es um ein Thema geht, das der Dorfliste seit jeher sehr am Herzen liegt, nämlich um den See. Die „Verordnung zur Ausübung verschiedener Tätigkeiten am Kalterer See“ stammt aus dem fernen Jahre 1999 und ist nicht mehr zeitgemäß. Sie regelt nur wenige Tätigkeiten am See und Ufer, immer wieder kommt es zu Rechtunsicherheiten bezüglich Haftungen.
Wir schlagen vor, eine Arbeitsgruppe von Gemeindevertretern, Rechtsexperten, Vertreter/n der Betreiber der Badestrände innerhalb des laufenden Jahres einzusetzen, die einen Vorschlag für eine neue Verordnung ausarbeiten sollen.

Heidi Egger – Harald Weis – Irene Hell